Ironman 70.3 Duisburg

17. August 2026

Am vergangenen Wochenende gingen vier Mitglieder des Marathon-Clubs Eschweiler beim Ironman 70.3 in Duisburg an den Start. Die nordwestlich im Ruhrgebiet gelegene Stadt bot mit ihrer beeindruckenden Lage am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr die perfekte Kulisse für dieses spektakuläre Sportereignis. Mit rund 40 Kilometern Uferlänge und 21 Hafenbecken ist Duisburg Heimat des größten Binnenhafens der Welt und verbindet Industriegeschichte mit Kultur, Sport, Freizeit und idyllischen Seenlandschaften.

Ein besonderes Highlight erwartete die Athleten im Ziel: Die Wettkampfstrecke endete in der Schauinsland-Reisen-Arena, der Heimspielstätte des MSV Duisburg. An diesem Wochenende öffnete das Stadion seine Tore jedoch nicht für Fußballfans, sondern für die erschöpften und zugleich glücklichen Triathleten. Auch die Finisher-Medaille erinnerte an die besondere Zielkulisse.

Auf der Regattastrecke des Sportparks Duisburg starteten die Athleten mit der 1,9 Kilometer langen Schwimmdistanz. Anschließend führte die 90 Kilometer lange Radstrecke durch malerische Teile der Stadt, über die historische „Brücke der Solidarität“ und entlang des Rheins in Richtung Moers. Nach einem U-Turn nahe Moers ging es zurück in die beeindruckende Stahlstadt Duisburg. Die Radstrecke wurde zweimal absolviert, bevor die Athleten wieder den Sportpark erreichten und sich auf den abschließenden Halbmarathon vorbereiteten.

Die 21,1 Kilometer lange Laufstrecke wurde in drei Runden absolviert und führte durch den reizvollen Sportpark Duisburg, vorbei an der Regattastrecke und verschiedenen idyllischen Seen in der parkähnlichen Landschaft.

Für den Marathon-Club Eschweiler gab es dabei gleich mehrfach Grund zum Jubeln: Alle vier Starter zeigten starke Leistungen und erzielten beachtliche Ergebnisse.

Besonders hervorzuheben ist Edgar Beume, der bei seiner Premiere auf der Ironman-Mitteldistanz gleich für einen herausragenden Erfolg sorgte. Nach 6:34:44 Stunden überquerte er die Ziellinie und sicherte sich den Sieg in der Altersklasse M70. Mit diesem Erfolg hätte er sich zudem für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2027 in den USA qualifizieren können. Auf das WM-Ticket verzichtete Edgar jedoch dankend.

Auch Ann-Kathrin Peters feierte in Duisburg ein gelungenes Debüt auf der Mitteldistanz. Nach 6:40:32 Stunden erreichte sie überglücklich das Ziel und durfte sich über ein erfolgreiches Debüt und eine starke Leistung auf der anspruchsvollen Strecke freuen.

Den schnellsten Ritt des Quartetts legte Markus Gilleßen hin. Er absolvierte den Wettkampf in 4:29:49 Stunden und belegte damit einen starken 10. Platz in der Altersklasse M40.

Florian Biedermann komplettierte das erfolgreiche Quartett. Seine Uhr blieb nach 4:50:41 Stunden stehen. Damit konnte auch er einmal mehr ein starkes Ergebnis auf der Ironman-70.3-Distanz erzielen.